Monika Moche
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… welche Papiersiegel gibt es eigentlich so …?


Der Papierverbrauch weltweit geht ziemlich nach oben – auch in Deutschland. Jede Person verbraucht im Jahr rund 240 kg Papier, insgesamt sind es über 20 Mio. Tonnen. Eine Menge, die gestapelt bis zum Mond reichen soll. Kaum zu glauben …

Die Zahl der Beschäftigten in der Papierbranche ist übrigens laut Angabe der Gewerkschaft dabei gesunken.

 


 


Worauf können ökologische Druckereien achten?

Der Einsatz von Papier ist sicher ein entscheidendes Kriterium … siehe Recyclingpapiere 

Druckfarbe ist normalerweise mineralölhaltig. Inzwischen gibt es Druckfarbe ohne Mineralöl

Umweltfreundliche Nutzung der Druckmaschinen, durch geringen Strom- und Wasserverbrauch

Welche Umweltdruckereien gibt es eigentlich?

Ich habe relativ lange nach Druckereien gesucht, die ökologisch arbeiten und diese gefunden.

Die Umweltdruckerei

Printzipia


FSC – Siegel Forest Stewardship Council

Der FSC-Deutschland gibt auf seiner Internetseite viele Informationen zu den Standards und zeigt eine Datenbank FSC-Zertifizierter Hersteller.

mehr Infos hier: http://www.fsc-deutschland.de

 

Blauer Engel

Über 12.000 Produkte sind mit dem Deutschen Umweltzeichen ausgestattet. Ein Vergabekriterium für Druckerzeugnisse ist ein hoher Anteil Altpaper.

Mehr Infos unter https://www.blauer-engel.de

 


Altpapier ist heute weit von dem entfernt, was man früher kannte. Damals, als es noch Platten gab und die Mülltrennung gerade anfing. Aber irgendwie haftet ihm immer noch dieser Geruch an: grau und garstig. Völlig zu unrecht, wie ich finde. Inzwischen hat das Umweltpapier deutlich aufgeholt und das herkömmliche Papier aus Frischfasern in meinen Augen sogar überholt. Denn inzwischen gibt es reinweiße gestrichene und ungestrichene Papiere, die eine wesentlich angenehmere Haptik haben.

Die Unterschiede sind vielfältig. Es gibt unterschiedliche Zusammensetzungen:

  • Papiere aus Frischfasern – aus nachwachsenden oder nachhaltigen Beständen (ja, auch das kann Umweltpapier sein …)
  • Mischpapiere, die sowohl Frischfasern als auch Altpapier enthalten
  • Reines Recyclingpapier

Natürlich ist das Recyclingpapier umweltschondender: die Produktion verzichtet auf Rohstoffe, es wird weniger Wasser benötigt. Doch die Papierfasern werden mit jedem Recycling kürzer, so dass der Kreislauf nicht unendlich ist.


Was ist wichtig, wenn man nachhaltige Printprodukte produzieren möchte?

Natürlich: an erster Stelle und immer möglichst wenig Papier verbrauchen. Das schont die Rohstoffe. Bei den günstigen Druckpreisen ist es heute verlockend, einfach ein paar hundert Stück mehr in Auftrag zu geben. Meist wandert ein großer Teil davon in den Papiercontainer. Auch gut, denn so wird daraus ja wieder Papier? Bedingt. Sinnvoller ist es, vorher zu überlegen, wie viel Exemplare wirklich verteilt werden. Das schont die Umwelt und ein klein wenig auch den Geldbeutel.

Danach gilt: möglichst zertifiziertes Papier verwenden. Mit dem FSC-Siegel oder noch besser, mit dem Blauen Engel. … siehe Beitrag Papiersiegel

Auch bei der Veredelung solle man vorsichtig sein. Naja, zugegeben, hier bin ich hin und hergerissen. Eine schöne Haptik durch eine Touch-Kaschierung, Folienkaschierung, partiellen Drucklack oder Heißfolienprägung erzielen schon ihre Wirkung. Leider auch in der Umwelt. Darum – auch hier genau überlegen, ob sich der Einsatz lohnt.

Probieren Sie doch mal, mehr nachhaltige Printprodukte einzusetzen. Die Umwelt freut’s.

weiterlesen: Recyclingpapiere


Nachhaltiges Marketing: da ist es nur konsequent, auch die Website auf einem Server zu veröffentlichen, der mit Ökostrom betrieben wird. Ich freue mich, das Greensta den Strom von Greenpeace nutzt.